Das Gemeindezentrum in Reiskirchen

Das Gebäude

Das Gemeindezentrum – auch Gemeindehaus genannt – wurde in den Jahren 1961 bis 1963 gebaut. Am 20. Oktober 1963 erfolgte die Einweihung. Das Gebäude liegt nördlich der beiden ehemaligen Pfarrhäuser (Nauborner Straße 6 und 8) und trug zum Zeitpunkt seiner Erbauung die Gebäudeadresse Nauborner Straße 8a. Im Norden grenzt das Grundstück an die Straße Am Pfarrgarten.

Das Gemeindezentrum besteht aus zwei größeren Gebäudeteilen (Saalbau und Jugendbereich), die durch einen kleinen Mittelbau (Eingangsbereich) miteinander verbunden sind. Der Saalbau besteht aus dem Saal mit zwei Lagerräumen und einer Bühne, einer Küche und einem Flur. Die Bühnenbereich ist unterkellert. Der Keller beherbergt einen Heizungsraum sowie zwei weitere kleine Räume. Der Jugendbereich besteht aus einem Jungscharraum, einem Sitzungszimmer, einem Jugendraum und einem Flur.

 

Das Außengelände

Zum Gemeindezentrum gehört ein schönes Außengelände, das einen Bolzplatz, Wiesenflächen mit Baumbewuchs, Hofflächen und zwei Fertiggaragen beinhaltet. Der Bolzplatz ist asphaltiert und wird von Kindern und Jugendlichen stark frequentiert. Früher befand sich auf der Fläche der Tennisplatz von Reiskirchen. Die Wiesen- und Hofflächen werden gerne für Gottesdienste im Freien, Aktivitäten von Kinder- und Jugendgruppen sowie für Gemeindefeste genutzt. Auf der Hoffläche in Richtung Nauborner Straße befindet sich eine Fertiggarage aus Metall, die als Lagerraum genutzt wird. Die zweite auf der Rasenfläche neben dem Saalbau aufgestellte Fertiggarage aus Beton beherbergt unter anderem Garten- und Spielgeräte sowie Bühnendekorationsteile.

 

Renovierung 2015

Im Jahr 2015 wurde das Gemeindezentrum grundlegend renoviert sowie um- und angebaut. Die komplette alte Toilettenanlage wurde abgebrochen und der Raum dem Flur zugeschlagen. Durch bodentiefe Fenster wurde der Flur zum "Lichtblick" des gesamten Hauses. Der alte Eingangsbereich (Mittelbau inkl. Treppe Richtung Nauborner Straße) wurde entfernt. Dort entstand ein Anbau in Holzständerbauweise, der seither neben der Damen- und Herrentoilette auch eine Behindertentoilette und einen Putzmittelraum aufnimmt. Der Haupteingang wurde auf die gegenüberliegende Seite verlegt (behindertengerechter Zugang von der Straße Am Pfarrgarten). Der gesamte Mittelbau und ein Teilbereich des Flurs erhielten ein mit dem Anbau verbundenes neues Dach. Im Flur zwischen dem neuen Haupteingang und den Toiletten wurde eine halbhohe Wand in Ständerbauweise errichtet, an deren Rückseite die Garderobe angebracht wurde.

Das Gemeindezentrum erhielt einen neuen Wasser-, Abwasser- und Stromanschluss von der Straße Am Pfarrgarten. Der größte Teil der Elektrik im Haus wurde neu verlegt. Weiterhin wurden Anschlüsse für Tontechnik und Beamer im Saal sowie Monitor im Flur verlegt. Der Großteil der Heizungsleitungen und mehrere Heizkörper wurden erneuert.

Das gesamte Gemeindezentrum erhielt neue Türen und Türzargen (inkl. Eingangstüren). Ebenso wurden fast alle Fenster des Hauses erneuert. Es verblieben lediglich die oberen Saalfenster, die kleinen Fenster im Flur des Jugendbereichs und das obere Fenster im Jugendraum.

Fast alle Wände im Inneren des Gebäudes wurden gespachtelt, tapeziert und/oder gestrichen. Im Saal wurde die Holzdecke weiß gestrichen. Der Jungscharraum erhielt eine neue Akustikdecke. Der Saal, der Kühlzellenraum, der Flur, die Küche und der Jungscharraum erhielten neue Böden. In der Küche wurde eine moderne Kücheneinrichtung eingebaut.

Außen wurde im Bereich des Anbaus ein neuer Plattenweg gelegt, so dass das Haus heute wieder komplett von einem befestigten Weg umschlossen ist.

Es wurden 100 neue Stühle angeschafft (dunkelrot, dunkelgrau, teilweise mit Armlehnen).

Am 3. Oktober 2015 wurde das Gemeindezentrum mit einem Tag der offenen Tür wiedereröffnet.

Das Gemeindezentrum trägt heute die Gebäudeadresse Am Pfarrgarten 2.